Seit Februar 2026 arbeiten Tesla Optimus‑Roboter in Tesla‑Werken — primär aber zum Datensammeln, nicht zur produktiven Arbeit. Das hat Elon Musk im Q4 2025 Earnings Call selbst eingeräumt. Dritte Generation (Gen 3) wird Ende 2026 erwartet, mit ersten Heimeinsatz‑Pilotprogrammen. Externe Verkäufe sind frühestens für 2027 angekündigt. Optimus ist nicht der weiteste, aber der ambitionierteste Player im Markt.
Stand April 2026:
Musk sagte selbst: "Was wir heute machen, ist primär Lernen. Die Roboter laufen herum und sammeln Daten, damit die nächste Generation besser wird."
Tesla hat zwei Vorteile gegenüber Figure und Konkurrenten:
Aber: Tesla ist nicht erster, nicht günstigster, nicht produktreifster. Optimus ist eine Wette darauf, dass die Datenmenge irgendwann die Qualitätslücke schließt.
Musk hat im Investor Day 2024 angedeutet, Optimus könne "die Welt grundlegend transformieren" und langfristig zu einem Preis von 20.000–30.000 USD verkauft werden. Die meisten externen Analysten halten das für ambitioniert: Bei den heutigen Materialkosten allein liegt eine humanoide Plattform mit ähnlicher Funktion bei 60.000–100.000 USD.
Realistisch erwartet die Branche: Optimus Gen 3 mit erweiterten Fähigkeiten 2026/27, kommerzielle Auslieferung an externe Kunden ab 2027, breiterer Marktstart 2028+.
"Optimus ist Tesla‑typisch: spektakulär angekündigt, langsamer geliefert als versprochen — aber wenn die Lieferung kommt, wahrscheinlich groß."
Tesla setzt einen Anker für die ganze Branche: Wenn der weltgrößte Autobauer Robotik zur Hauptpriorität macht, ziehen Investitionen, Talente und öffentliche Aufmerksamkeit nach. Auch wer skeptisch gegenüber Musks Versprechen ist, profitiert davon — die ganze Robotik‑Welt arbeitet schneller.
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