Waymo betreibt im Frühjahr 2026 rund 2.500 selbstfahrende Fahrzeuge in zehn US‑Städten — darunter Phoenix, San Francisco, Los Angeles, Austin und Atlanta. Pro Woche werden etwa 450.000 bezahlte Fahrten ohne Sicherheitsfahrer durchgeführt. Damit ist Waymo der erste Anbieter, der vollautonomes Fahren im Alltag großflächig anbietet — nicht im Pilotmodus, sondern als Regelbetrieb.
Über zehn Jahre hat Google‑Schwester Waymo an einem Robotaxi‑Dienst gearbeitet, der ohne Mensch am Steuer auskommt. 2018 gab es die ersten zaghaften Tests in Phoenix, 2020 die erste komplett fahrerlose Fahrt für zahlende Kunden, 2023 den Start in San Francisco. 2025 hat Waymo den Sprung in die Skalierung geschafft: zehn Städte, vier Mal mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor, sinkende Kosten pro Fahrt.
Die Technologie ist konservativ — viel LiDAR, viele Kameras, hochauflösende Karten, klare Geofences. Genau diese Konservativität ist der Grund, warum Waymo seit Beginn der kommerziellen Fahrten keinen Personenschaden mit Todesfolge zu verantworten hat. Der Dienst hat in Hunderten von Millionen Meilen Realbetrieb deutlich weniger Unfälle pro Meile als menschliche Fahrer in den gleichen Städten.
Drei Effekte werden in den nächsten Jahren sichtbar werden:
Robotaxis fahren noch in eng umrissenen Geofences. Schlechtes Wetter, ungewöhnliche Baustellen oder spontane Polizeiabsperrungen sind weiterhin Schwachpunkte. Außerdem sind Robotaxis pro Fahrt heute noch teurer als Uber/Lyft mit Mensch — das wird sich erst ändern, wenn Wartung und Versicherung skalieren.
"Der Übergang vom Pilotbetrieb zum Regelbetrieb ist nicht spektakulär — er ist langsam, mühsam und entscheidend."
Die nächsten Schritte: Expansion in weitere Städte (Miami, Washington D.C., Tokyo bestätigt), erste internationale Pilotmärkte, Integration in MaaS‑Plattformen wie Uber, und schließlich der lange Weg in den Long Tail von Wetter und Spezialfällen.
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